Im Dezember und Januar sind zwei langjährige Kollegen in Ruhestand gegangen mit Eingruppierung von A10 und A13 (vollzeitbeschäftigt). Unsere Einstufung in die Entgeltgruppen/ Entlohnung erfolgt im Anhalt an den TV-L. Beide haben die 3000 Euro erhalten.
Das Mitbestimmungsrecht wurde trotz einem davor gelegenen Hinweis im letzten Monatsgespräch übergangen. Das Thema wurde bereits im November besprochen.
Von der Auszahlung haben wir erst im nächsten Monatsgespräch erfahren.
Nun sieht die Geschäftsleitung nicht, dass damit auch für die übrigen Kolleg*innen Fakten geschaffen wurden. Sie verweigert nicht grundsätzlich die Zahlung, will die aber von den Geschäftszahlen, die erst im Juli vorliegen, abhängig machen.
Kann das "in Rente gehen", ggf. als sachlicher Grund, nur den beiden den Betrag voll auszuzahlen, gelten? Wir denken ganz bestimmt nicht.
Haben wegen dem Gleichbehandlungsgrundsatz jetzt auch alle anderen einen ggf. Schadensersatzanspruch darauf?