14. Schritt: Briefwahl

Briefwahl (Schritt 14)

Damit möglichst viele Arbeitnehmer an der Betriebsratswahl teilnehmen können, haben Sie als Wahlvorstand die Möglichkeit, für Wähler, die am Tag der Betriebsratswahl nicht im Betrieb sein können, Briefwahl zu beschließen.

Gehen Sie bei Briefwahl (schriftliche Stimmabgabe) folgendermaßen vor:

  • Prüfen Sie anhand der Wählerliste, ob Sie Wahlberechtigte haben, die am Wahltag nicht im Betrieb anwesend sein können. 
  • Fassen Sie im Wahlvorstand einen entsprechenden Beschluss und begründen Sie, warum in diesen Fällen Briefwahl notwendig ist.
  • Ist Ihnen im Wahlvorstand bekannt, dass einzelne Arbeitnehmer am Wahltag nicht im Betrieb anwesend sind, müssen Sie von sich aus die Briefwahlunterlagen an die betreffenden Arbeitnehmer übersenden, § 24 Abs. 2 WO

Nutzen Sie als Arbeitshilfe zur Briefwahl das Formular 540.

Ob Briefwahl auf Beschluss des Wahlvorstands oder Briefwahl auf Antrag - die entsprechenden Arbeitnehmer erhalten die Briefwahlunterlagen, die Sie jetzt vorbereiten müssen. Dazu haben wir für Sie die drei Formulare vorbereitet: Formular 150a “Vorbereitung Briefwahl”, Formular 150b “Merkblatt für Briefwähler” und Formular 150c “Erklärung Briefwähler”.