Rückumschlag für Versand aus dem Ausland vorfrankieren?
Hallo,
wir haben einen neuen Mitarbeiter, der dauerhaft im Ausland wohnt. Versand der Wahlunterlagen zu ihm ist kein Problem. Anders sieht es mit dem Rückumschlag aus.
Müssen wir den Rückumschlag für ihn auch vorfrankieren oder muss er das Rückporto selbst tragen? Eine Online-Marke der ausländischen Post gibt es nicht. Wie müssen wir hier verfahren?
(Ich weiß nur, dass bei Bundeswahlen in diesem Fall das Porto für den Rückumschlag vom Wähler zu tragen ist, hab aber in den Dokumenten zur BR-Wahl nichts dazu gefunden).
Beste Grüße
Community-Antworten (9)
21.04.2022 um 12:31 Uhr
Dazu ein Blick in die Wahlordnung § 24: Hier ist von Freiumschlägen die Rede, also sind die Umschläge an den Wahlvorstand zu frankieren. https://www.buzer.de/gesetz/5469/a74995.htm
Grüße
21.04.2022 um 12:37 Uhr
Und wie soll das praktisch funktionieren, wenn man z.B. für Ghana online keine Marke kaufen kann? Geld in den Umschlag legen?
P.S. Spannende Frage!
Edit: https://www.wahlumschlaege.de/Kosten-der-Briefwahl-_-14.html <-- so würde es ggf. gehen
21.04.2022 um 13:07 Uhr
Ja, die Seite hab ich auch schon gesehen. Bin aber auch verwundert, wie das gehen soll. Ein Freiumschlag, wie die Wahlordnung sagt, bedeutet ja m.M.n. auch, dass ich nicht einfach Geld in den Umschlag legen darf.
21.04.2022 um 13:16 Uhr
21.04.2022 um 13:17 Uhr
ich glaube nicht dass man als WV einem MA aus Ghana die korrekten Wahlunterlagen incl. Kandidatenliste so rechtzeitig zuschicken kann, dass der Kollege seine Stimme rechtzeitig zur Wahl wieder an den WV zurücksenden kann.
das dauert doch mMn mind. 2 Wochen hin- und zurück, da müsste der WV die Frist für die Kandidatenlisteneinreichung ja ca 3 Wochen vor den Wahltermin gelegt haben.
Wie ist das den bei euch terminiert im Wahlausschreiben?
- nur mal so laut gedacht -
21.04.2022 um 13:27 Uhr
Zeit ist noch genug. Der Mitarbeiter kommt nicht aus Ghana sondern einem EU-Land.
21.04.2022 um 13:40 Uhr
@John_ Sehr Cool, danke für den Hinweis
21.04.2022 um 13:48 Uhr
@Relfe
Per Kurier geht das mit Sicherheit wesentlich schneller (wenn auch natürlich deutlich teurer). Ob das dann noch Kosten sind, die der AG übernehmen muss, wäre zu klären.
21.04.2022 um 14:37 Uhr
@John_ Die Möglichkeit kannte ich auch noch nicht
Da haste ja Deine Lösung @SeGl ;)
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