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Darf Kandidat vom Listenführer abelehnt werden?

F
filou
Nov 2016 bearbeitet

Darf ein langjähriger Mitarbeiter, in ungekündigter Stellung, der gerne zur BR-Wahl kandidieren würde, vom "Listenführer" abgelehnt werden. Ist es rechtens, dass dieser MA erst dem BR-Mitgliedern Rede und Antwort stehen muss, warum er kandidieren möchte? Obwohl das von den anderen Kandidaten nicht verlangt wird. Bitte schnell antworten.

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Community-Antworten (7)

F
Franz-Josef

16.03.2006 um 14:32 Uhr

Wenn der MA von der Liste abgelehnt wird, macht er halt eine eigene Liste ;-)

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filou

16.03.2006 um 14:34 Uhr

damit ist mir leider nicht geholfen.Darf er abgelehnt werden, oder nicht?

N
nidis

16.03.2006 um 14:36 Uhr

Ja darf er. Und wie schon Franz-Josef schreibt, kann der MA eine eigene Liste erstellen.

D
DocPille

16.03.2006 um 14:47 Uhr

Das was der BR macht ist nicht gesetzlich.Das verstösst gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Der Listenführer darf ihn ablehnen.

R
rainerzwo

16.03.2006 um 17:43 Uhr

ich gehe mal davon aus, dass der "langjährige Mitarbeiter-Kandidat" hier auf eine Liste augenommen werden möchte, die von den BR-Mitgliedern dominiert ist. Wenn also diese Gruppe zusammen eine Liste gründet ist das rechtlich ok. Wenn diese Gruppe entscheidet, dass der langjährige Mitarbeiter-Kandidat erst nach bestimmten -selbst gesetzten- Bedingungen mit auf die Liste kommt, dann kann man da seine Meinung zu haben. Aber nach welchen Kriterien welche Gruppe auch immer beschließt, weitere mit aufzunehmen entscheidet sie halt selbst. Daher wohl kaum rechtlich zu beanstanden.

@docPille: Ich kann da keinen Grundsatz auf Gleichbehandlung finden...

W
w-j-l

16.03.2006 um 18:03 Uhr

Wie groß ist denn Euer Betrieb? Nach welchem Wahlverfahren muss/soll gewählt werden? Regulär oder vereinfacht?

F
filou

21.03.2006 um 11:23 Uhr

etwas unter 1.000 Mitarbeiter, es gibt Listenwahl.

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