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Betriebsratsmitglied redet mit Chef

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Regenbogen123
Jul 2024 bearbeitet

Moin, wenn ein BR Mitglied zum Chef geht und mit diesem über Sachen spricht die in einer BR Sitzungen besprochen worden sind Austausch der BR Mitglieder usw. diese Kollege die Themen die intern kommuniziert worden sind an den Chef weiter sagt, ohne die anderen Mitglieder zu informieren. Welche Konsequenzen kann das haben.

Vielen Dank

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Community-Antworten (7)

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GabrielBischoff

10.07.2024 um 20:19 Uhr

Wenn es den Rang einer groben Pflichtverletzung erreicht, dann kann ein Arbeitsgericht die Person aus dem BR entfernen.

Reden ist an sich nicht strafbar, kommt jetzt drauf an was geleakt ist und welcher Schaden entstanden ist, was ist nachweisbar und ist es insgesamt nicht nur Hörensagen?

I
Ilovelemons

10.07.2024 um 20:41 Uhr

Wenn sich die Betriebsratsmitglieder bei einer Sitzung unterhalten, sollte doch davon ausgegangen werden das nicht direkt zum Chef gerannt wird um weiter zu erzählen, was welche Person gesagt hat. Wenn unter BR Kollegen schon keine Gespräche mehr stattfinden können ohne das ein Mitglied zum Chef geht und das ausplaudert, ist das Vertrauen für mich zu dieser Person verloren.

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Untermhorizont

10.07.2024 um 20:47 Uhr

Also wenn der Kollegen extra mit dem Chef einen Termin ausmacht um mit ihm über Angelegenheiten des Betriebsrats zu sprechen. Dieser Sachen aus der Sitzung erzählt, dann ist es doch unmöglich noch Vertrauen der Person gegenüber zu haben. Es ist ja egal was er erzählt hat. Dann müssen die BR Mitglieder immer Angst haben etwas zu sagen, was von dem bestimmten Kollegen ggf. weiter erzählt werden kann. Ist definitiv nicht Kollegial und von einem Erwachsenen sollte erwartet werden Probleme innerhalb des Gremiums ansprechen zu können.

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Ilovelemons

10.07.2024 um 20:48 Uhr

Also wenn der Kollegen extra mit dem Chef einen Termin ausmacht um mit ihm über Angelegenheiten des Betriebsrats zu sprechen. Dieser Sachen aus der Sitzung erzählt, dann ist es doch unmöglich noch Vertrauen der Person gegenüber zu haben. Es ist ja egal was er erzählt hat. Dann müssen die BR Mitglieder immer Angst haben etwas zu sagen, was von dem bestimmten Kollegen ggf. weiter erzählt werden kann. Ist definitiv nicht Kollegial und von einem Erwachsenen sollte erwartet werden Probleme innerhalb des Gremiums ansprechen zu können

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jutti1965

11.07.2024 um 08:49 Uhr

"Wenn es den Rang einer groben Pflichtverletzung erreicht, dann kann ein Arbeitsgericht die Person aus dem BR entfernen." Fitting zu §33§30 RN 21: Aus dem Grundsatz der Nichöffentlichkeit der BRSitzung ergibt sich keine über den Rahmen des §79 hinausgehende Verschwiegenheitspflicht der BRM. Deshalb besteht auch keine generelle Pflicht, Stillschweigen über den Inhalt von BR-Sitzungen zu wahren (vgl. BAG 5. 9. 67 AP Nr. 8 zu §23 BetrVG u.a.) Es wird dann noch gesagt, dass: Allerdings kann bei Angelegenheiten, die ihrer Natur nach einer vertraulichen Behandlung bedürfen oder deren allgemeines Bekanntwerden für den Betroffenen Nachteile mit sich bringen würde, ein Verpflichtung zur Vertraulichkeit bestehen. Dies gilt insbesondere, wenn der BR die vertrauliche Behandlung beschlossen hat.

Es kann also sein, muss aber nicht, dass es eine Pflichtverletzung ist, grob ist wohl aber nur dann, wenn es wissentlich und gegen den ausdrücklichen Beschluss der Nichtöffentlichkeit erfolgt.

K
Kehler

11.07.2024 um 09:29 Uhr

Fried bitte ignorieren und melden, das ist unser Foren Troll.

Viel Ahnung von nichts.

D
DummerHund

11.07.2024 um 10:58 Uhr

Ob grobe Pflichtverletzung oder nicht, würde ich das Thema mal auf der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung mit aufnehmen und mit allen für und wieder besprechen. Irgendwie kann es nicht sein das dann evtl. BRM´S angst haben in einer Sitzung überhaupt noch was zu sagen wenn wenn einer dabei ist der zum Chef läuft und sagt: "Halle Chef ich weiß was, da im Keller brennt noch Licht"

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