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Probleme im Betrieb....Lösung

T
Trude01
Mai 2022 bearbeitet

Bei uns auf Arbeit geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wir arbeiten in 3 Schichten, Mittag,- Frühschicht jeweils 37,5h, Nachtschicht fangen wir Sonntag an bis Samstag früh, 45h, wir müssen die Pausen rausarbeiten. Das nächste Problem, wir arbeiten 8h am Tag, haben 30min. Pause, diese müssen wir nehmen, wird uns auch abgezogen. Es gibt keine Pausenzeiten, wir stehen zu zweit am Band, können also nicht Pause machen wie wir wollen. Gegenseitig auslösen funktioniert auch nicht, bei einer Taktzeit von 45sec., kommt Nacharbeit, steht das komplette Band. Dem Arbeitgeber interessiert das nicht, desweiteren, trotz das es nicht zulässig ist, bekommen wir bei Krank Minusstunden. Im März-April ist die halbe Belegschaft wegen Corona ausgefallen, trotz Quarantäneanordnung bzw. Krankmeldung gab es Minusstunden, kein Betriebsrat vorhanden.

Wo könnte man es melden? Woanders als bei einem Anwalt. Bin für Hilfe Dankbar.

30205

Community-Antworten (5)

C
celestro

14.05.2022 um 23:22 Uhr

Was erhoffst Du Dir jetzt hier zu finden? Wenn ihr Euch nicht traut, einen BR zu gründen, oder den AG den Behörden zu melden, wird sich niemals etwas zum Positiven ändern.

D
DummerHund

14.05.2022 um 23:31 Uhr

Und weiter kann dann nur ein Fachanwalt helfen, der dem AG mal auf die Finger haut.

NB
nicht brauchen

16.05.2022 um 10:32 Uhr

Wenn mir die Pause abgezogen wird, mache ich diese. Wenn das dann Nacharbeit nach sich zieht ist es halt so.

E
enigmathika

16.05.2022 um 10:41 Uhr

Der Arbeitgeber muss Euch die Möglichkeit geben, eine Pause zu machen. Einfach nur 30 Minuten abzuziehen, reicht da nicht.

Tretet in eine Gewerkschaft ein, gründet einen Betriebsrat (dabei kann Euch die Gewerkschaft helfen); widersprecht der Stundenabrechnung; holt Euch Rechtsberatung (auch dabei kann die Gewerkschaft helfen)

R
Relfe

16.05.2022 um 11:22 Uhr

@Trude01

wenn der AG auf "Krawall" aus ist (und das ist er bei euch), dann werdet ihr das Problem nicht mit "Friede-Freude-Eierkuchen" lösen können, d.h. ohne Anwalt und ohne das sich die MA bereit erklären zu klagen, wird sich nichts ändern. Ihr müßt euch entscheiden: den vom AG geforderten "Krawall" annehmen und ausfechten oder schön leise und ohne zu klagen so weiter machen (dann aber auch nicht beschweren)

Also MA suchen die mitziehen, dann zum Anwalt oder zur Gewerkschaft und der/die wird dann die notwendigen Schritte einleiten.

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