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Gründung vom BR - Kündigungsschutz?

M
Michi
Nov 2016 bearbeitet

Gruss Gott,

wenn ich in einem Betrieb mit 20Leuten (Computerladen) arbeite und ich einen Betriebsrat gruenden mag, dann ist ja besondere Kündigungsregelungen, wie ich nachgelesen habe daran gebunden, so das der Betrieb (Chef) eigendlich die Gründung nicht verhindern kann.

So weit so gut. Was hindert den Arbeitgeber daran, den Laden zu schliesen und am naechsten Tag einen neuen aufzumachen?

Lieben Gruss

Michi

7.03107

Community-Antworten (7)

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Lotte

28.11.2006 um 14:08 Uhr

P
Pfarrer

28.11.2006 um 20:07 Uhr

@Michi

Ich denke, er kann den Laden schließen, - Freie unternehmerische Entscheidung, wer will ihn zwingen einen Laden zu führen den er nicht führen will, gleichgültig aus welchem Grund?

M
Mona-Lisa

28.11.2006 um 20:14 Uhr

@Michi, sind die Zustände bei euch so schlimm, dass ihr`s drauf ankommen lassen würdet?

@Pfarrer, meinst du wirklich, dass Michi`s Chef den Laden dichtmachen würde, nur weil 1! Betriebsrat gewählt werden würde?

L
Lotte

30.11.2006 um 14:18 Uhr

Ramses, ich hatte auf Michis "naechsten Tag einen neuen aufzumachen" angespielt und dachte an: "Eine nur vorübergehende Betriebsschließung, bei der zum Zeitpunkt der Kündigung bereits feststeht, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, rechtfertigt eine betriebsbedingte Kündigung nicht."

L
Lotte

30.11.2006 um 15:19 Uhr

Ramses, ob sich das Bäumchenwechseldichspiel lohnt? Aber möglich ist es wohl.

Überlege gerade: Wenn ein BR seinem Betrieb das Genick bricht, hat der BR wohl seine Aufgabe nicht verstanden oder die Firma war so AN feindlich, dass man sich über den Genickbruch schon fast wieder freuen kann...na ja, ist vielleicht etwas polemisch...

M
Michi

30.11.2006 um 17:10 Uhr

Hallo,

der Computerladen war nur ein Beispiel - haett auch jeder andere Betrieb sein können mit 20Leuten.

RamsesII hat Recht wenn der vermutet, das in dem Betrieb nur Teilzeitleute arbeiten - diese werden schikaniert .

  1. Duerfen nicht Rauchen gehen wann sie wollen, obwohls von der Arbeit ohne weiteres möglich waere.

Ok, hab meiner Bekannten geraten, die in einem solchen Betrieb schafft, einfach der Cheffin zu sagen, und die Zeiten aufschreiben zu lassen. Dann isses IMHO Privatvergnuegen

1a. Rauchverbot im Aufenthaltsraum

Naja kann man wohl nicht verhindern. Laut dem Nichtraucherschutzgesetz Kann ja auch die Strasse gehen...

  1. Man wird angemeckert, wenn man aufs Klo geht

Naja das muss doch wohl bezahlt werden?

  1. Man wird "gezwunden" nur noch was aus dem dortigen Getränkeautomat zu trinken

Naja wohl auch nicht erlaubt...

  1. Man muss von heute auf morgen einfach mehr schaffen und laenger dableiben und die naechste Woche dafuer ganz daheim bleiben.

Naja bestimmt nicht zumutbar...

Und ich denke ein kleiner Betriebsrat hat bei den Dingen doch ein "mitsprache" Recht im Bezug auf:

Getraenkeautomaten Raucherpause bezahlt oder nicht Arbeitszeit

Und alle wissen bescheit, z.b Betriebsvereinbarung etc...die man gemeinsam erstellt. So isses in meinem Betrieb. Da wird wegen jedem "furz" eine Betriebsvereinbahrung geschrieben, is auch groesser > 1000 Leute. Und das is auch gut so, dann kann man naemlich nachlesen, was erlaubt is oder nicht.

Oder halt auch die Rechte und Pflichten die jeder hat.

Oder gilt das nur bei Grossen Unternehmen? Meiner Meinung nach muss man sich bei 20Leuten doch verstaendigen koennen, sonst laeuft was falsch...

Aber meine Bekannte ist auf das Geld von dem Job angewiesen, alleinerziehend und findet so schnell keine andere Teilzeitstelle. So was is hart.

Es geht nicht darum, wenn ich mich auf Vorredner beziehe, eine Spielwiese draus zu machen, sondern das Klima zu verbessern - das kann den Umsatz bestimmt steigert.

Um auf das Anfangsthema zu kommen, sie hat dann Angst das alle auf der Strasse stehen und so leben alle mit der Chefin.......

Mfg Michael

L
Lotte

30.11.2006 um 17:30 Uhr

Ramses, Michi, mache mir gerade komplizierte Gedanken und komme doch immer wieder auf simple Tatsachen zurück (liegt wahrscheinlich am Schlafmangel ;-) ).

Das Leben ist so oder so voller Risiko: für die Chefs aller kleinen Firmen, nämlich dass sie einen "spielenden" BR bekommen, für den sie auch noch teure Schulungen bezahlen müssen und für die AN, dass die Chefs sie eventuell mit allen Mitteln an der Gründung eines BR hindern.

Letztendlich muss ich mich an jeder Kreuzung des Lebens entscheiden, denn mit dem Kopf im Sand bekomme ich auf Dauer auch keine Luft.

Meine Güte, ich glaub' ich kann heut' nur polemisch.

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