Was sollen wir machen? Thema BR-Wahl
Erst einmal ein Hallo an alle, mein oder unser Problem ist folgendes. Bei der BR Wahl im April gab es eine erfolgreiche Wahlanfechtung (es wurde eine eingereichte Liste vom Wahlvorstand abgelehnt), damit waren wir als gewähltes Gremium erst einmal im Amt. Wir haben uns dann dafür entschieden das wir gegen das Urteil ersteinmal Einspruch einlegen um dann als Gremium geschlossen zurückzutreten um eine BR frei Zeit zuverhindern. Wir hatten jetzt endlich Neuwahlen und es gab 4 Listen die Sitze im Gremium ( 9 ) erhalten haben. Bei der konstituierenden Sitzung und Wahl des Vorsitzenden hat sich ein Mitglied von unserer Liste gegen diese Entschieden so dass wir nicht den Vorsitzenden stellen konnten. Da wir aber knapp 50% der Stimmen bekommen haben ist die Aufregung im Betrieb, unter den MA natürlich sehr gross. Was können wir jetzt machen, hatte schonmal jemand die gleiche Situation? Vielen Dank an alle.
Community-Antworten (4)
14.11.2010 um 19:51 Uhr
Helli
Ja, habt ihr euch denn nicht vorher einmal innerhalb der Liste unterhalten und abgestimmt? Nun müsst ihr ersta einmal damit leben oder aber in einem neuen Anlauf den BRV abwählen und einen neuen BRV wählen. Sofern ihr ja die Mehrheit habt könnt ihr dieses ja jederzeit wenn die gesamte Liste mitmacht angehen. Sollte einer es nicht wollen, könnte man ja die Urlaubszeit dieses nutzen wenn dann ein EBRM nachrückt welches die Meinung der Liste/ Mherheit mit trägt.
15.11.2010 um 09:58 Uhr
Wo ist das Problem? Der BRV ist nicht der BR-Kanzler der die Richtlinien der Politik bestimmt! BRV zu sein bedeutet erstmal nur eines: Mehr Stress als normales BRM zu sein. Mehr Verantwortung im Umgang mit dem AG. Von allem ein bischen mehr.
Aber ansonsten entscheidet der BR als Gremium. Und solange ihr da Eure Mehrheit aufrecht erhalten könnt ist es vollkommen egal wer die Person ist die diese Mehrhait gegenüber dem AG vertreten muss.
16.11.2010 um 01:05 Uhr
Hallo,
ersteinmal vielen Dank für die Antworten.
Wir haben uns natürlich vor der Wahl abgesprochen und unser Fahnenflüchtiger hat uns mehrmals gesagt das wir alle gut zusammen arbeiten müssen. Und natürlich ist es eigentlich egal wer BRV wird, aber wenn Du dann jemand hast der nur die Freistellung will damit er nicht mehr arbeiten muss ( Aussage vom jetzigem BRV ) dann ist es nicht mehr so egal meiner Meinung nach.
Das mit dem Urlaub ist mir auch schon durch den Kopf gegangen aber ich glaube es wird eine unendliche Geschichte denn wir haben ja auch mal Urlaub.
Gruss helli
16.11.2010 um 10:29 Uhr
Tja - und damit hast Du Dir die Antwort auf Deine Frage selbst gegeben..... Wobei ich aus Deinem Vortrag noch nicht verstanden habe was der "Fahnenflüchtige" selbst davon hat - oder ist er jetzt der Freigestellte, sprich er hat sich die Freistellung mit dem Listensprung erkauft?
Da wir aber knapp 50% der Stimmen bekommen haben ist die Aufregung im Betrieb, unter den MA natürlich sehr gross. Was können wir jetzt machen?
Natürlich vor allem Eure Wähler aufklären, das der Fahnenflüchtige das Vertrauen von Euch und seinen Wählern missbraucht hat (was allerdings sein gutes Recht ist - das kann man durchaus zugeben) und das ihr das leider erst jetzt gemerkt habt. Auch wenn ihr das jetzt nicht mehr ändern könnt werdet ihr natürlich für die nächste Wahl die Konsequenzen ziehen. Abgesehen davon klärt ihr die Kollegen auf, das die Sache mit dem BRV nicht so schlimm ist wie die Sache mit dem Fahnenflüchtigen. Der BRV ist ja nur ein Repräsentant des BR, aber der Fahnenflüchtige wirft Eure Liste weit zurück. Natürlich können die Wähler den Fahnenflüchtigen mal daran erinnern (bei jeder unpassenden Gelegenheit) wo seine Loyalität liegen sollten. etc. etc. Das nennt man Politik..... Wirklich was ändern wird sich nicht, aber die Wähler wissen wo der Fehler im System liegt und vielleicht kehrt der Fahnenflüchtige ja reumütig zurück wenn er im Betrieb etwas unter Druck gerät... Der BRV läßt sich dann ggf. noch mal wählen ....
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