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Stationsleitung macht Station kaputt, was können wir machen?

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Fussel79
Jan 2019 bearbeitet

Hallo. Wir haben seit zwei Jahren eine neue Leitung. Sie war vorher eine sehr nette Krankenschwester. Jetzt leider nicht mehr. Wenn jemand krank wird, muss er danach zum 4 Augen Gespräch und Büro. und wird auch richtig fertig gemacht. Sie glaubt auch nie jemandem dass er krank ist, sagt dass auch offen . Erzählt dann auch dass die anderen über einem hetzen, wenn man mit einer Lungenentzündung zwei Wochen daheim bleibt....was nicht Mal der Wahrheit entspricht. Neue junge Kollegen Bekommen eine Einarbeitungszeit nur von einer Woche, und müssen sofort einen ganzen Bereich übernehmen, auf einer großen kardiologischen Station. Wenn sie Fehler machen, aufgrund der schlechten Einarbeitung rennt die stationsleitung mit einem Blatt in der Hand mit, und zeigt nur die Fehler. Die neuen fühlen sich dann so unter Druck..dass sie noch mehr Fehler machen. Nach ein paar Wochen bekoisie gesagt, sie sollen die Station wechseln, dass bringt nichts. Neue junge Kollegen werden generell in den Spätdienst eingetragen. Haben überhaupt kein Privatleben. Und müssen immer einspringen. Unsere Chefin hat meistens Frühdienst. Und wenn sie mal einen Spätdienst hat, sagt sie, sie hat eine. Termin, und tauscht ihn weg. Dienstplan nur zu ihren Gunsten geschrieben.hat sie Dienst, sind sie zu dritt. Ansonsten zu zweit. Wir hatten so ein super Team. Jetzt möchten schon vier aufhören.vsogar jemand wo schon 19 Jahre da war...und keiner traut sich was zu machen. Bei Teambesprechungen, bekommen wir nur freche Antworten....pdl hat schon einiges mit bekommen, reagiert nicht....

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Community-Antworten (8)

P
Pjöööng

28.12.2018 um 11:38 Uhr

Habt Ihr einen Betriebsrat?

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stehipp

28.12.2018 um 11:39 Uhr

Es ist immer schwierig, wenn keiner bereit ist, sich auch mal öffentlich zu äußern.

Ihr solltet eine Mitarbeitervertretung in eurem Unternehmen haben. Wendet euch dorthin. Die Kollegen der Mitarbeitervertretung haben die Möglichkeit mit der Krankenhausleitung zu reden und hier vielleicht was zu erwirken. Vielleicht wissen die dort nicht, was in der Abteilung vor sich geht. Dienstpläne müssten eigentlich auch von der Mitarbeitervertretung "abgesegnet" werden.

Aber letztendlich muss einer das Heft in die Hand nehmen, sich melden und dann auch das Rückgrat haben, wenn es etwas ungemütlich wird. Wenn Kollegen schon beschlossen haben aufzuhören sind die immer geeignet. Die haben am wenigsten zu verlieren, allerdings auch am wenigsten zu gewinnen.

A
alraune

28.12.2018 um 13:34 Uhr

Wer zu einem vier Augen Gespräch geladen wird, nimmt immer einen vom Betriebsrat mit. Während des Gespräches Notizen machen und für sich selber ein Protokoll anfertigen. Habt ihr ein Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter ? Schriftlich bei der PDL eine vernünftige Einarbeitung einfordern. Ein BR ist in der Mitbestimmung bei den Dienstplänen, wenn der DP genehmigt ist, dann muss auch keiner mehr einspringen. Ein genehmigter Dienstplan kann nur in beiderseitigem Einverständnis geändert werden. Manchen SL hilft es wenn man ihnen diverse Gesetzestexte auf den Schreibtisch legt. Wenn ihr der Meinung sein, dass eure Besetzung Patientengefährdend ist, dann schreibt eine Gefährdungsanzeige. Formulare, die man an die eigenen Bedürfnisse anpassen sollte, gibt es im Internet. Bei Leitungen die sich wie Diktatoren aufführen hilft nur zusammenhalten, gemeinsam zum BR gehen sich beschweren. Wenn jemand genügend Rückrad hat, kann man auch demjenigen die Beschwerden in die Hand drücken und er geht dann zum BR.

N
nicoline

28.12.2018 um 15:24 Uhr

Viel mehr als alraune es geschrieben hat, gibt es nicht zu sagen. Aber auch hier erschüttert mich wieder dieses ängstliche Verhalten. Ihr seid erwachsene Menschen, niemand hat das Recht, euch so zu schikanieren. Das wird so lange weitergehen, wie ihr euch das weiter gefallen lasst.

  1. Teambesprechung fordern. So viel wie irgend möglich sollten teilnehmen.
  2. Während der Besprechung ganz klar äußern, was euch bewegt. Am Besten ist es, wenn jeder etwas sagt und sei es, dass man es vorher aufschreibt oder auswendig lernt. Nur, wenn möglichst jede/r etwas sagt, wird Zusammenhalt und Stärke signalisiert.
  3. Signalisieren, dass es eine offizielle Beschwerde an den AG geben wird, wenn sie ihr Verhalten nicht ändert.
  4. Um Gesprächstermin mit der PDL bitten, dort genau so vorgehen. Am Meisten erreicht ihr alle gemeinsam, wenigstens solltet ihr aber eine größere Gruppe sein, die sich wehrt.
F
Fussel76

29.12.2018 um 12:30 Uhr

Ja wir haben einen Betriebsrat...und keiner traut sich hin

S
Schlawutzel

30.12.2018 um 17:45 Uhr

Bei dem Pflegekräftemangel in Deutschland ist es sehr ungeschickt Mitarbeiter so zu behandeln. Gemeinsam seid ihr eine Macht.

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nicoline

30.12.2018 um 22:31 Uhr

schlawutzel aus deinem Statement könnte man im Umkehrschluss ableiten, dass, wenn es keinen Mangel an Pfkegekräften geben würde, das Benehmen der Stationsleitung nicht so schlimm wäre. ? Du solltest dich besser ausdrücken❗

S
Schlawutzel

08.01.2019 um 00:29 Uhr

@ nicoline es war nicht so gemeint. Natürlich hast Du recht.

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