Wir haben einen neuen BR gewählt. Ursprünglich wurde eine offene Liste eingereicht, diese wurde vom WV aber wegen eines unheilbaren Makels (Hinzufügen von Kandidaten nach Abschluss der Stützunterschriften) zurückgewiesen. Daraufhin hat der Vertrauenskörper der bei uns hauptsächlich vertretenen Gewerkschaft eine Liste aufgelegt, aber die Kandidatenzusammensetzung geändert - ein Kollege, der ursprünglich auf der allgemeinen Liste stand und der immer Querelen macht, wurde rausgedrängt. Es wurde noch eine Liste mit einem einzelnen Bewerber eingereicht. Der Kollege, der durch Taktik rausgedrängt wurde, hat nun am Tag vor der Wahl ein email mit großem Verteiler geschrieben und sich als BR verabschiedet, dabei unterstellt, dass bei der Listenwahl gemauschelt wurde und einfach unwahre Dinge behauptet - er hat also versucht, die Wahl negativ zu beeinflussen unter dem Deckmäntelchen eines Abschiedsbriefs... Kann man den Kollegen hierfür abmahnen oder belangen? Oder läuft das unter erlaubter Stimmungsmache vor der Wahl?