Welche Unterlagen für die Briefwähler?

Welche Unterlagen müssen an den Briefwähler versendet werden?

Ich zeige Ihnen das mal in der Basis-Version.
Natürlich der Wahlzettel. Dann ein Wahlumschlag, in den der Briefwähler den Wahlzettel tun kann. Soll ja nicht so sein, dass Sie im Wahlvorstand gleich wissen, wen der Briefwähler gewählt hat. Also muss die Möglichkeit gegeben sein, den Wahlzettel in einen verschlossenen Wahlumschlag tun zu können. Damit dieser Wahlumschlag dann auch bei Ihnen ankommt und keine Aufschrift oder sonstige Hinweise enthalten muss, muss der Wahlumschlag in einen Freiumschlag, auf dem dann auch bereits von Ihnen die Anschrift des Wahlvorstandes, der Name, sowie die Adresse des Absenders und ferner der Vermerk "schriftliche Stimmabgabe" bereits notiert worden ist. Ja und dann braucht es noch ein Merkblatt über die Briefwahl, denn dass die Wahl nicht so ein "Easy-Going-Thema" ist, ich glaube das erfahren Sie gerade als Wahlvorstand am eigenen Leib. Und der Belegschaftsangehörige, der da wählen darf, der hat ja in aller Regel erst Recht kein Wissen darüber, wie die Wahl und erst Recht wie die Briefwahl abzulaufen hat.

Also Beipackzettel mit Hinweisen dazu. Und dann braucht es noch einen Vordruck, den der Briefwähler ausfüllen und an Sie zurücksenden kann und in dem er bestätigt, dass er persönlich den Stimmzettel gekennzeichnet hat. Denn Sie als Wahlvorstand, Sie können ja die persönliche Wahl bei einer Briefwahl nicht beaufsichtigen, also braucht es diese Erklärung des Arbeitnehmers.

Und wie weiß jetzt der Arbeitnehmer, wen er wählen kann?

Also müssen auch die gültigen Vorschlagslisten dem Briefwähler übersendet werden. Und dann auch noch das, was bei Ihnen im Betrieb doch an so prominenter Stelle aushängt. Denn dort hängt es nicht ohne Grund. Also kommt auch noch das Wahlausschreiben dazu. Und das alles, das schicken Sie jetzt dem Briefwähler.

Und daher dieses Mal dieser Wahlspruch:

Briefwahl ist so ähnlich, wie das mit den Matroschka-Puppen. Also Brief in den Brief und so weiter...