Wann sind die Vorschlagslisten zu kontrollieren?

Wann der Wahlvorstand die Vorschlagslisten zu kontrollieren hat, dazu gibt es sogar eine ausdrückliche gesetzliche Bestimmung. Laut § 7 Absatz 2 der Wahlordnung hat der Wahlvorstand die eingereichten Vorschlagslisten zunächst, nämlich dahingehend zu prüfen, ob sie mit einem Kennwort versehen sind.
Ist das nicht der Fall, bezeichnet der Wahlvorstand die entsprechende Liste mit Familienname und Vorname der beiden in der Liste an erster Stelle benannten. Und vor allem aber, der Wahlvorstand hat die Wahlvorschlagsliste unverzüglich, nämlich möglichst binnen einer Frist von zwei Arbeitstagen nach Eingang zu prüfen. Und wenn bei der Prüfung Punkte festgestellt werden, die Grund zur Beanstandung geben, oder die gar die Ungültigkeit der Vorschlagsliste begründen, dann hat der Wahlvorstand die Listenvertreter unverzüglich unter Angabe der Gründe zu unterrichten.

Und daher dieses Mal dieser Wahlspruch:

"Ist der Wahlvorschlag eingegangen, hat die Prüfung unverzüglich anzufangen."