Was sind Stützunterschriften?

Wie bei der Bundestagswahl auch, darf nicht jede Gruppierung, die das eigentlich will, an der Betriebsratswahl teilnehmen. Vielmehr braucht sie einen gewissen sozialen Rückhalt.
Und für das Betriebsverfassungsrecht bedeutet das, dass derjenige, der in den Betriebsrat gewählt werden will, aufzeigen können muss, dass er in einem bestimmten Umfang einen Rückhalt in der Belegschaft genießt.
Dies soll dadurch sichergestellt werden, dass die jeweiligen Kandidaten für ihren Wahlvorschlag jeweils Unterschriften in der Belegschaft sammeln, also Stützunterschriften. Sützunterschriften dienen also der Unterstützung eines Wahlvorschlags.

Und wo demnach ein Wahlvorschlag nicht die erforderliche Mindestzahl an Stützunterschriften vorweisen kann, bedeutet das im Rückschluss, dass dieser Wahlvorschlag bei der eigentlichen Wahl aller Voraussicht nach keinen Erfolg haben wird. Diese aussichtslosen Wahlvorschläge, aussichtslos, da eben nicht genügend Stützunterschriften, die werden demnach gar nicht erst zur Betriebsratswahl zugelassen.